Kirche - Lengenfeld

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Kirche St. Michael.

Direkt nach der Fertigstellung Ihres eigenen Schulhauses im Jahre 1911 planten die Lengenfelder den Bau einer eigenen Kirche. Es wurden eifrig Geldspenden gesammelt. Doch der erste Weltkrieg und danach die große Inflation verhinderten den Bau und machten das gesammelte Kapital zunichte.



Am 24. März 1931 wurde im Dorfwirtshaus der Kirchenbauverein auf Initiative von Pfarrer Rüth von Waldershof und Koop. Lacher zusammen mit den Lengenfeldern ins Leben gerufen. Alle Anwesenden sprachen sich trotz der schlechten Zeiten für den baldigen Bau einer Kirche aus. Als Mindestbeitrag wurden 40 Mark pro erwachsene Person und Monat festgesetzt.Schon im August 1932 wurden 42 000 Mauerziegel in etwa 100 Fuhren vom Pechbrunner Bahnhof nach Lengenfeld geschafft. Im Sommer 1933 war der Plan gezeichnet und die Finanzierung gesichert. Am 24. Juli fasste der Kirchenbauverein einstimmig den Beschluss, umgehend mit dem Bau nach den Plänen des Architekten Holzhauer aus München zu beginnen. Schon am 22. Oktober wurde die Grundsteinlegung gefeiert, am 9. September 1934 die Glockenweihe. Am 4. Und 5. September 1935 folgte die feierliche Kirchenkonsekration durch Bischof Dr. Michael Buchberger. Das wohl größte Fest in der Geschichte von Lengenfeld.
Die Lengenfelder zahlten noch bis in die 1960er Jahre ihren monatlichen Beitrag zur Tilgung der Kredite. Dann war der Zweck des Kirchenbauvereins erfüllt und selbiger wurde aufgelöst.

Auszug aus der Dorfchronik, erstellt von Hermann Kaiser.
( http://dorferneuerung-lengenfeld.de/dorfchronik )



 
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